Cross-Generation-Management

In diesen Zeiten agiler Transformation wird Deutschlands Arbeitswelt immer „grauer“ und in vielen Organisationen das Durchschnittsalter deutlich höher. Die Baby-Boomers von ehemals sind heute die 50 PLUS Generation bzw. die „Best Agers“.

Unternehmen müssen unter dem demographischen Wandel zukunftssichernd agieren. Junge Fachkräfte sind schon heute stark umworben und auch der Wettbewerb um die besten „Silberrücken“ wird sich schon bald drastisch verschärfen.

Ältere Mitarbeiter*innen müssen lern-, belastbar- und veränderungsfit bleiben und kontinuierliche Leistung bringen. Sie brauchen lebensphasengerechte Förderung und Alterskarriereprogramme, um ihre Ressourcen weiterhin voll einbringen zu können und zu wollen. Gerade in dieser hochproduktiven Lebensphase wollen sie als wichtige Unternehmenssäule mit Wissen und Erfahrung wertgeschätzt und gefordert werden. Der kollegiale Wissenstransfer und Wissensaustausch von Jung und Alt ist sicherzustellen und zu fördern, um zusammen maximal agil im Markt auftreten zu können. Auch wird die Zeit kommen, in ca. einem Jahrzehnt, wo die „Best Agers“ zeitgleich in Rente gehen und damit all ihre Expertise.

Und last but not least: Führungskräfte müssen befähigt werden, generationsübergreifend zu führen, also Generation Y, X und die Baby Boomers. Optimale Führung von altersgemischten Teams wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Organisationen. Damit wird deutlich, dass ein systematisches Demographiemanagement zu einer unverzichtbaren unternehmerischen Aufgabe geworden ist.

Stöger & Partner vertritt einen systematisch-organisationalen Ansatz im Demographiemanagement. Ein modularer Aufbau sorgt für eine flexible Anwendbarkeit je nach Stand des eigenen betrieblichen Demographiemanagements, dem Bedarf und der Problemstellung im Unternehmen.

Die Themenbereiche des systematischen Demographiemanagement können als Phasen von der Analyse bis zur nachhaltigen Implementierung in einem zeitlichen Ablauf dargestellt werden:

der Emotionale & Agile LEADER ist dadurch wichtiger

Stöger & Partner beginnt mit der demographischen Ist-Analyse, leitet daraus mit dem Unternehmen die notwendigen Handlungsfelder ab und begleitet die Organisation durch den gesamten Prozess der Einführung und Umsetzung eines Demographiemanagements.

Einzelmaßnahmen, die sich daraus ableiten lassen, zum Beispiel in der Führungsarbeit, könnten wie nachfolgend sein. Gemeinsam schauen wir gerne in Ihre spezifischen Unternehmensbelange.

Die Generation 50+: Ältere Mitarbeiter ressourcenorientiert führen

Das Programm vermittelt Führungskräften Wissen und Handlungshilfen im Umgang mit der Mitarbeiter-Generation 50+. Sie erhalten fundiertes psychologisches Know-how über persönliche, neurologische und gesundheitliche Hintergründe sowie deren Auswirkungen auf die Erwerbsmotivation bei älteren Mitarbeitern.

Generationale Führung: Generationsgemischte Teams erfolgreich führen

Handlungshilfen und Strategien für das professionelle Führen altersgemischter Teams. Identifikation der Ressourcen im Generationenmix.

Eine Führungskraft muss heute nicht nur in der Lage sein, unterschiedliche Menschentypen zu führen, sondern zusätzlich mit der Herausforderung verschiedener Generationen in einem Team umgehen können. Verschiedene Generationen von Mitarbeitern möchten unterschiedlich motiviert, gefeedbackt und damit geführt werden, denn sie gehören verschiedenen Altersgenerationen mit unterschiedlicher Sozialisierung und damit verschiedenartiger Wertehaltung an. Hier braucht die Führungskraft das nötige Wissen und die herausfordernde Achtsamkeit, altersgerecht und damit im Team generational zu führen.

Mögliche Trainingsinhalte:

  • Demographischer Wandel: Welche Aufgaben kommen als Führungskraft auf mich zu?
  • „Bilder vom Älterwerden“ – Wie bewerte ich emotional das Thema „Alter“ im Vergleich zur „Jugend“?
  • Der biographische Hintergrund der Generationen und ihre spezifischen Denk- und Verhaltensmuster
  • Alterstypische Unterschiede in der Arbeitsmotivation
  • Motivationsklärung und Führung im Generationen-Mix (generationale Teams)
  • Führungsinstrumente wie Feedback, Kritik und Anerkennung generational unterschiedlich nutzen
  • Handlungsprogramme und Mentoring-Ansätze, um die Diversität zu nutzen